Die Perfect World Geschichte
Daraufhin griff das Nichts Pangu an, mit einer millionen Steine, getränkt mit dem Willen der Vergessenheit. Pangu parrierte jeden Angriff mit dem Hammer und dem Stiel seiner Waffe und sandte die Steine zurück zu ihrem Meister.
Das Nichts liess sich hunderttausend paare von Armen wachsen, welche alle zugleich Pangu schlugen, bohrten, griffen und stachen. Pangu jedoch blockte und wich aus, verbrannte die tausenden Ranken mit seinem Atem.
Dann liess sich das Nichts hunderttausend Paare von strampelnden, tretenden und stampfenden Beinen wachsen um Pangu zu jagen. Mit dem Ur-Juwel hingegen, schnitt Pangu geschickt die Glieder ab, welche ihm Schaden wollten.
Das Nichts war am Ende zu geschwächt und konnte nicht länger angreifen. Pangu erhob das Ur-Juwel und wollte seinen Sieg in Anspruch nehmen, als das Nichts sprach.
"Ich bin unvermeidbar, Pangu. Wo du Ehre siehst, wird es Verrat geben, wo Mitgefühl herrscht, gibt es Grausamkeit, wo du Ruhm erblickst, wird Schande sein und wo die Schönheit ist, wird auch Verderben sein. Bald wirst du feststellen, welch Tugend die Leere ist und alles, was du schaffst, wird zu mir zurückkehren.“
Pangu schenkte diesen Worten keine Beachtung. Mit einem mächtigen Schlag des Ur-Juwels, spaltete Pangu das Nichts in zwei Hälften – Yin und Yang. Pang warf sich daraufhin zwischen die beiden Hälften des Nichts und kämpfte darum, sie auseinander zu halten, damit sie sich nicht wiederverinigen und zu dem Nichts werden konnte, dass sie waren.
Das Zeitalter von Pangu
So wurde Yang zur Erde, wohingegen Yin der Himmel wurde und Pangu versuchte die beiden weiter und weiter von einander zu trennen. Nach nahezu 18.000 Jahren, war Pangu mit seinerm Arbeit zufrieden und wandte seine Aufmerksamkeit der Welt zu, dem Ort zwischen Himmel und Erde, wo die Energien von Yins göttlichem Glanz und Yangs dunkler Strahlung sich vereinten und sich rührten und versuchten ein neues Chaos zu erschaffen. Pangu schuf Pfeiler der Existenz von seinen Knochen, seinem Blut und von Stücken aus dem Ur-Juwel, um Himmel und Erde getrennt zu halten.
Zufrieden hiermit, beschwor Pangu die letzten Reserven seines Chi und begab sich in meditative Trance, um seine Wunden zu heilen und seine perfekte Welt zu formen. Als er tiefer in Trance geriet, wurden seine Gedanken durch die feurige Vision verzehrt und Pangu fing an, sich zu verändern und mit ihm auch die Welt. Sein Atem wurde zu schrecklichen Winden, seine Stimme wurde zum Donner; seine Worte wurden wilde Blitze. Sein Körper formte die Berge und Kanten der Welt; sein Blut bildete die Flüsse; seine Muskeln die fruchtbaren Länder; sein Haar die Wälder und seine Knochen die Mineralien und Erze.
Seine Gedanken verteilten sich und vertieften sich in die neuen Aspekte der Welt, um mächtige Wesen zu warden, welche von den Rassen der Welt bald Götter genannt wurden: Die Herren der Grenzen (Norden, Osten, Süden und Westen), die Göttin der Sonne, der Gott des Mondes, die Könige der Flüsse und der Imperator der Berge, die sieben heiligen des Hammers und der unesterbliche Regen der Axt, und so weiter.